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Bundessozialgericht
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15. März 2013

Medieninformation Nr. 7/13

 Richter am Bundessozialgericht a.D. Johannes Meinhardt verstorben

 

Am 13. März 2013 verstarb Richter am Bundessozialgericht a.D. Johannes Meinhardt im Alter von 91 Jahren in Tübingen.

 

Johannes Meinhardt, am 20. Januar 1922 in Erfurt geboren, studierte nach dem Abitur in Halle und Jena Rechtswissenschaften. Von 1950 bis 1962 war er in der ordentlichen Gerichtsbarkeit als Richter tätig, zunächst an den Amtsgerichten Schwäbisch-Gmünd und Geislingen, ab 1960 beim Landgericht Ulm und 1961/1962 als abgeordneter Richter beim Oberlandesgericht Stuttgart. Im November 1962 wechselte Johannes Meinhardt zur Sozialgerichtsbarkeit über und war hier zunächst Richter am Landessozialgericht. Ab Mai 1972 war er Senatspräsident beim Landessozialgericht Baden-Württemberg. Seine Ernennung zum Richter am Bundessozialgericht erfolgte zum 1. September 1975. Hier war er in verschiedenen Senaten mit Aufgaben der Krankenversicherung, Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten, des Kassenarztrechts und des Arbeitsförderungsrechts befasst. Am 1. Februar 1989 trat Herr Meinhardt wegen Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand.