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Bundessozialgericht

BUNDESSOZIALGERICHT - Pressestelle -

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Kassel, den 14. Juli 2011

Medieninformation Nr. 20/11

 

Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht a.D.  Bruno Rauscher
wird 80 Jahre alt


Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht a.D. Bruno Rauscher vollendet am 15. Juli 2011 sein 80. Lebensjahr.

Herr Rauscher, am 15. Juli 1931 in Prachatitz/Böhmerwald geboren, studierte nach Ablegung des Abiturs von 1951 an Rechtswissenschaften an den Universitäten Erlangen und München. 1955 legte er die erste und 1959 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Seit 1960 war er in der bayerischen Sozialgerichtsbarkeit tätig, zunächst als Vorsitzender einer Kammer beim Sozialgericht Augsburg. Nach Abordnung in den Jahren 1961/62 an das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung wurde Herr Rauscher 1969 zum Landessozialgerichtsrat beim Bayerischen Landessozialgericht er­nannt.

Im März 1971 erfolgte seine Ernennung zum Richter am Bundessozialgericht. Hier war er zunächst in dem für Angelegenheiten der Knappschaftsversicherung, der bergbaulichen Unfallversicherung und der Arbeiterrentenversicherung zuständigen 5. Senat. Im Juli 1977 wechselte Bruno Rauscher in den für Rentenversicherungsrecht zuständigen 1. Senat und war dort von Januar 1979 bis Januar 1985 stellvertretender Vorsitzender. Seit Februar 1985 bis zum Eintritt in den Ruhestand mit Ablauf des Monats April 1996 war Herr Rauscher Vorsitzender Richter des 4. Senats, der damals über Fragen der Arbeiterrentenversicherung, der Kriegsopferversorgung, der Sozialversicherung für Landwirte und des Bundeserziehungsgeldgesetzes zu entscheiden hatte.

Herr Bruno Rauscher arbeitete, auch als Referent und als Vorsitzender der richterlichen Dokumentati­onskommission, mehr als acht Jahre lang beim Aufbau des Teilbereiches "Sozialrechtsdokumenta­tion" im Rahmen des Juristischen Informationssystems des Bundes (JURIS) mit.